coffeekult – 4 Dinge die du nie in einen Kaffee geben solltest!

coffeekult hilft den Kaffee-Geschmack zu verbessern

Eh klar: Geschmack ist immer auch Geschmackssache. Aber oft hören wir bei coffeekult, dass manche gar keinen Kaffee trinken, weil er ihnen nicht schmeckt oder sie früher einmal viel getrunken haben, es dann aber wieder lassen haben. 

Was wir bei coffeekult dann gerne machen: wir bereiten einen – vermeintlich – ganz einfachen Espresso zu, ohne Schnörkelei und ohne aufwendiges Tohuwabohu. Einen Kaffee, wie er halt nach allen Lehren der Barista-Kunst sein sollte und siehe da: oftmals bekehren wir Kaffee-NICHTliebhaberInnen nach nur wenigen Minuten.

Der Grund: Viele kennen die Tasse Kaffee nur in Form eines Massenprodukts aus dem Kaffeehaus oder dem Gasthaus. Andere trinken ihn so, wie sie es von anderen kennen gelernt haben oder wie sie es schon immer getan haben. Bei vielen landet dabei im eigentlich oft „guten Kaffee“ etwas, das nicht hinein gehört!

4 Dinge die du nie in einen Kaffee geben solltest!

  • Zucker
  • Kaffeeweißer
  • „Geschmäcker“
  • Alte Bohnen

Zucker

Zucker? Ja oder nein!

Eine Frage, die seit Jahrhunderten Kaffee-LiebhaberInnen streiten lässt. Die einen sind komplett dagegen, andere können ohne Zucker keinen Espresso trinken und kratzen beim Umrühren mit dem Löffel bis zum Boden durch, andere wiederrum schwören auf die Reinheit von zuckerlosem Kaffee.

coffeekult empfiehlt ganz klar: Wer Kaffee wirklich liebt, verzichtet auf Zucker. Die Vielfalt und Komplexität der Aromen im Kaffee ist vergleichbar mit jener im Rotwein. Und wer würde es wagen, Zucker in den Wein zu schütten?

„Den kannst du nicht trinken ohne Zucker“ – ein Satz, den man immer wieder von Menschen hört, wenn sie in Kaffeehäusern/ Restaurants/ in der Bäckerei/ an der Tankstelle beim Kaffeetrinken sind. In solchen Situationen kann man natürlich Zucker dazu tun, aber vielleicht wäre es klüger einen anderen Kaffee/ ein anderes Café zu suchen!

Und noch eine kleine Botschaft, mit Augenzwinkern:

coffeekult hat keine Mühen gescheut und fleißig recherchiert – wie ist das nun mit Zucker im Kaffee: 

Mediziner der chinesischen Southern Medical University in Guangzhou haben herausgefunden: Menschen, die regelmäßig ungesüßten oder leicht gesüßten Kaffee tranken, hatten ein signifikant geringeres Risiko, innerhalb des Beobachtungszeitraumes zu sterben. Für ihre Studie nutzten sie die Daten von insgesamt 171.616 Erwachsenen, die zwischen 2009 und 2018 an einer britischen Langzeitstudie teilnahmen. Das Durchschnittsalter betrug 55,6 Jahre.

Die WHO empfiehlt Erwachsenen übrigens täglich maximal 50 Gramm Zucker zu sich zu nehmen. Das entspricht ca. zehn Teelöffeln. Noch besser sei es jedoch, maximal 25 Gramm Zucker am Tag zu sich zu nehmen. Also: Wenn das nicht ein guter Grund ist, endlich mit ZUCKER im KAFFEE aufzuhören!

coffeekult rät: Schwarzer Kaffee ist so gar nicht deins, dann gib einfach korrekt aufgeschäumte Milch dazu. Wird diese richtig zubereitet, bleiben die natürlich vorhandenen Milchzuckerverbindungen erhalten und so bekommt der Kaffee automatisch eine gewisse Süße, ganz ohne Zucker und er ist bekömmlich!

Kaffeeweisser

Schnell, schneller, ekelhaft! 

Allein der Namen sollte jedem schon zu denken geben!

Auch wenn der Kaffee in der Arbeitspause oder – halb verschlafen – am Morgen schnell gehen muss, für Kaffeeweißer sollte wirklich nie Platz in der Kaffeetasse sein.

Der „Kaffeeweißer“ ist eine weiße, pulvrige, milchpulverähnliche Substanz, die als Milchersatz für Kaffee und Tee verwendet wird. Viele verwechseln diesen Kaffeeweißer mit Milchpulver. Doch was Supermärkte und viele Kaffeeautomaten als Kaffeeweißer anbieten, besteht meist nur zum Teil aus getrockneten Milch-Extrakten.

„Milchpulver“ selbst wäre tatsächlich eine echte getrocknete Milch, die durch Verdampfung der Flüssigkeit entsteht. Die Industrie verwendet sie, um Milchprodukte herzustellen, und für Verbraucher gibt es sie als Backzutat zu kaufen. Der Vorteil von Milchpulver ist, dass es lange haltbar ist. Allerdings hat es weniger Vitamine und Aroma als richtige Milch.

coffeekult rät: Willst du „Farbe“ im Kaffee, dann trinke doch lieber einen Cappuccino mit echter Milch! Wie man Milch richtig aufschäumt, das kannst du in den coffeekult-Workshops lernen!

Geschmäcker

Ob mit einem Spritzerchen Haselnuss- oder Vanille-Aroma oder gar mit einem kecken Schuss Alkohol – das alles gehört bitte NICHT in einen guten Kaffee!

Nicht nur Cocktails erhalten oft durch Sirup süße Geschmacksnoten, auch im Kaffee wird das vielerorts – ob in Kaffeehausketten oder hippen Kaffeebuden – gerne angeboten und untergemischt.

Ganz ehrlich: Das hat nichts mehr mit Kaffee zu tun, sondern ist – wenn dann – bereits ein eigenes Getränk zu werten und verdient den Zusatz „Kaffee“ nicht mehr. Und man sollte sich dabei einmal fragen, woher der ganze Geschmack im Sirup kommt.

Genau: vom vielen Zucker und das wird nur nicht deinen Magen NICHT freuen, auch wird irgendwo ein Barista in deiner Umgebung plötzlich einen Stich in der Magengegend bekommen und mit-leiden.

Ebenfalls nichts im Kaffee zu suchen hat Alkohol, auch wenn man in Österreich gerne verschiedene „echte heimische Kaffeekreationen“ anbietet. Geschichtliche Vorbilder sind eben nicht immer gut, vor allem nicht beim Thema Kaffee. 

Apropos Geschichte: Italien kürt sich zwar gern zum „Land des Kaffees“, doch die meist zu dunkel gerösteten Kaffeebohnen haben gar wenig mit gutem Kaffee-Genuss zu tun, weil dadurch viele Aromen verloren gehen. Vielleicht wurde gerade deswegen in Italien der „Caffè Corretto“ erfunden, also der „Korrigierter Kaffee“! Die Korrektur oder auch „Verbesserung“ des Kaffee-Klassikers erfolgt durch die Zugabe von Alkohol, in Italien wird meist Grappa verwendet. Also wenn das Land des Kaffees schon selbst den eigenen Kaffee korrigieren muss, dann… ja dann… 😜

4 Dinge die du NIE in einen Kaffee geben solltest!
4 Dinge die du NIE in einen Kaffee geben solltest!

Alte Bohnen

FRISCH GERÖSTET – und dann?

Alte Bohnen gehören natürlich auch nicht in den Kaffee, denn er soll ja noch schmecken und nicht aus ausgerauchtem Pulver produziert werden. Sauerstoff, Feuchte, Wärme und Licht sind wahre FEINDE der Kaffeebohnen. 

Wie lange ist also ein frisch gerösteter coffeekult-Kaffee haltbar?

Da gilt es zwischen GANZEN BOHNEN und gemahlenem Kaffee zu unterscheiden. Sind die Bohnen gemahlen, verfliegen nicht nur der wunderbare Duft, sondern auch seine Aromen recht schnell.

Wir empfehlen daher immer: BITTE erst kurz vor der Zubereitung mahlen, wenn dir das möglich ist. LÄNGER halten natürlich ganze Kaffeebohnen. Aber auch hier gilt – umso frischer, desto besser!

coffeekult rät: Auf unseren Packungen ist immer auch das RÖSTDATUM >MFD< angegeben. Das ist jener Tag, an dem unsere Bohnen frisch aus unserer Trommelröstung springen und auf Kaffeegenießer warten. 

WIE soll Kaffee nun schmecken?

Da gibt es natürlich keine einheitliche Antwort. coffeekult würde sagen: einfach nur GUT! 

Natürlich bist DU SELBST dein eigener Experte, deine eigene Expertin und kannst Kaffee so trinken, wie du ihn gerne möchtest. Aber wie heißt es so schön:

Auf eingefahrenen Gleisen kommt man an kein neues Ziel“

so hat es einmal der deutsche Schriftsteller Paul Mommertz geschrieben.

Das gilt auch beim Kaffee-GENUSS!

https://roastery.coffeekult.com/hervorragender-kaffee/

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